Schwitzhütte
Im geschützten Raum der Schwitzhütten Zeremonie haben wir die Möglichkeit innezuhalten und wahrzunemen, was gerade jetzt in unserem Leben ist. Loszulassen, was für uns jetzt nicht mehr unterstützend ist und einzuladen ein was kommen soll. Neben der persönlichen Reinigung und Klärung auf allen Ebenen erfahren wir unsere tiefe Verbundenheit mit allem was ist.
Wie gehts?
Aus Weiden- oder Haselnussruten wird auf eine besondere Art an einem guten Platz ein igluförmiges Gerüst gebaut, über das Wolldecken gelegt werden.
Im Feuer werden Steine erhitzt und dann vom Feuerhüter in die Hütte gebracht. Die Tür wird geschlossen und wir sitzen im Kreis um die rot leuchtenden Steine. Sie werden mit Kräutern gesegnet und vom Wassergießer mit Wasser begossen.
Wir schwitzen. Es werden Geschichten erzählt, kraftvolle Lieder gesungen und wir sprechen über das, was uns bedrückt, unsere Wünsche oder sind einfach in Stille ganz bei uns.
Jede der insgesamt vier Runden berührt einen ganz bestimmten Bereich unseres Lebens. Wir bitten um Heilung und Unterstützung. Für uns und Andere.
Wenn sich zwischen den Runden die Tür öffnet, schauen wir auf das Feuer vor der Hütte. Der Dampf trägt unsere Sorgen und Wünsche hinaus ins Universum. Der kühle Wind und ein Schluck Wasser erfrischen uns.
Nach vier Runden ist die Zeremonie zu Ende. Wie neugeboren verlassen wir dann den geschützten Raum.
Danke Mutter Erde! Danke alle meine Verwandten!

